Feuerwehr Schwepnitz
Feuerwehr Schwepnitz

Historie von 1950 bis 1989

Am 12. März 1953 wurde der langjährige Wehrleiter, Kamerad Kurt Büttner, von seiner Funktion entbunden und der Kamerad Kurt Oertel als Wehrleiter eingesetzt.

Die Übergabe des ersten Löschfahrzeuges vom Typ Steyr fiel ebenfalls in das Jahr 1953.

Ein sehr unrühmliches Ereignis brachte das Jahr 1955.

Genau am 07. 07., unmittelbar nach der 600-Jahrfeier, wurde das Auftreten der Schwepnitzer Feuerwehrkapelle, die jahrzehntelang zur Freude der Feuerwehr und aller Einwohner aufgespielt hatte, untersagt. Die Musiker hatten sich nicht wie gewünscht dem neu entwickelten Musikszenarium untergeordnet.

Ein weiteres herausragendes Ereignis im Jahr 1957 war das erfolgreiche Abschneiden unseres Kameraden Gottfried Zeiler bei den DDR-Meisterschaften im Feuerwehrkampfsport. In der Disziplin Sturmleitersteigen wurde er Vize-DDR-Meister.

In diesen Zeitraum fällt auch das Überwechseln des Kameraden Kurt Oertel in die Wirkungsbereichsleitung der Feuerwehr und die Übernahme der Wehr durch den Kameraden Karl Kapelle.

Ältere Mitglieder der Wehr erinnern sich noch an herausragende Einsätze Ende der 50er Jahre.

So brannte im Herbst 1956 das Lager des Glaswerkes Leonhardi ab.
Im Juni 1959 wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwepnitz bei einem katastrophalen Waldbrand im Raum Hoyerswerda eingesetzt.

Vielen Kameraden sind noch jene verhängnisvolle Tage in Erinnerung, als ein großes Waldstück jenseits der Zeisholzer Straße zwischen Schwepnitz und Zeisholz niederbrannte.

Zu Ostern 1962 wurde der gesamte Baumbestand zwischen der jetzigen B 97 und der Rhododendrongärtnerei Grüngräbchen in einer Breite von mehreren 100 Metern durch eine verheerenden Waldbrand vernichtet. Kameraden unserer Wehr waren tagelang ununterbrochen im Einsatz.

Nach mehrmaligen Wechsel der Einsatzfahrzeuge wurde die Feuerwehr Schwepnitz dann Mitte der 60er Jahre mit einem Tanklöschfahrzeug und einem kleinen Löschfahrzeug ausgerüstet.

Bei relativer Konstanz hinsichtlich Ausrüstung, Organisation und Einsätzen wurde die Freiwillige Feuerwehr Schwepnitz über einen längeren Zeitraum bis zum Jahre 1989 durch den Kameraden Werner Lotzmann geführt.

Neben wiederum vielen und schweren Waldbränden in den 60er und 70er Jahren sollen hier als herausragende Einsätze sowohl in der Gemeinde Schwepnitz als auch in unserer Umgebung der Lagerhausbrand im Glaswerk Bernsdorf im Jahr 1977, der Brand der Königsbrücker Stadtmühle im August 1983, der Waldbrand bei Kroppen 1984 sowie der Dachstuhlbrand im ehemaligen Konsum der Gemeinden Schwepnitz (heute Kaufhaus Mark) im April 1985 genannt werden.

Die politischen Umwälzungen in Deutschland im Jahre 1989 brachten auch für die Freiwillige Feuerwehr Schwepnitz viele Veränderungen.

Bedingt durch die Schließung ortsansässiger Betriebe waren viele Kameraden gezwungen, ihre Arbeitsstelle oder gar ihren Wohnsitz zu verändern.

Gerätehaus 2000
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