Feuerwehr Schwepnitz
Feuerwehr Schwepnitz

02.09.2014

 

Test von Düsenschläuchen für die Waldbrandbekämpfung

 

Die Brandbekämpfung auf dem Gebiet des Naturschutzgebietes "Königsbrücker Heide" stellt eine Herausforderung besonderen Maßes für die anliegen Feuerwehren dar. Grund hierfür ist die Vergangenheit dieses Areals. Es diente vielen Armeen der Vergangenheit als Truppenübungsplatz. Angelegt zu Kaisers Zeiten, wurde es bis 1993, zuletzt durch die Sowjetarmee, als Truppenübungsplatz mit zahlreichen Schießplätzen aller Kalieber genutzt. Mit den Hinterlassenschaften dieser Zeit muss dieses Areal nun leben und hier entsteht für die Feuerwehren bei Vegetations und Waldbränden ein unkalkulierbares Risiko. Eine direkte Brandbekämpfung ist daher auf dem Gelände des heutigen Naturschutzgebietes nur in wenigen ausgewiesenen Bereichen möglich, im restlichen Gebiet ist ein Sicherheitsabstand von mind. 300m einzuhalten. Aus diesem Grunde sind Ideen für eine inderekte Brandbekämpfung nötig und eine Idee wurde an diesem regnerischen Dienstag zusammen mit der Fa. iconos (Produzent der Düsenschläuche) getestet.

 

Zahlreiche Feuerwehren unterstützen den Versuch:

 Fw: Bernsdorf mit TLF-W und MTW

 Fw: Königsbrück mit TLF-W, LF 16 TS, MTW

 Fw: Lausnitz mit TLF-W und TSF-W

 Fw: Röhrsdorf mit KLF

 Fw: Schmorkau mit LF 16, LF 8 und MTW

 Fw: Schwepnitz mit TLF-W, LF 16 TS und ELW1

 Fw: Weißbach mit LF 8

 

Von einer externen Wasserentnahmestelle musste das Löschwasser über eine Distanz von 2,6 km an eine Wasserübergabestelle herangeschafft werden. Das erfolgte durch vier Tanklöschfahrzeuge. An der Übergabestelle "Tanklöschfahrzeug/ Schlauchleitung" wurde das Löschwasser durch zwei B-Schlauchleitungen zu einem Sammelstück geführt, welches das Wasser in einer A-Schlauchleitung bündelte.  Am Ende dieser Strecke wurden die 300m Düsenschläuche angekuppelt, welche eine 300m lange Wasserwand erzeugten. Diese Wasserwand bewässerte die Bereiche zu beiden Seiten der Schlauchleitung auf mehrere Meter. Ein vermeindliches Bodenfeuer findet hier so schnell kein trockenes Brandgut.

Die ermittelten Werte wurden akribisch protokolliert (Füllzeiten, Druck, Durchflussmenge, usw...). Eine genaue Auswertung der Daten erfolgt durch die Projektleitung, Kam. Tschirschwitz (techn. Leitung; Fw. Schwepnitz) und Kam. Peter (orga. Leitung; Fw. Königsbrück).

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